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Zusammenfassung Diese Studie untersucht die Neigung von Familien- und Nichtfamilienunternehmen zum Stellenabbau, indem sie deren territoriale Einbettung in Zeiten wirtschaftlicher Stabilität und finanzieller Krise berücksichtigt. Anhand eines Panel-Datensatzes spanischer Fertigungsunternehmen für den Zeitraum 2002–2015 zeigen wir, dass Familienunternehmen, alles andere gleichbleibend, eine geringere Neigung zum Stellenabbau haben als Nichtfamilienunternehmen. Bei Berücksichtigung des Effekts der territorialen Einbettung fanden wir heraus, dass territorial eingebettete Familienunternehmen eine noch geringere Neigung zum Stellenabbau haben als ihre nichtfamiliengeführten Pendants. Darüber hinaus war die Sorge der territorial eingebetteten Familienunternehmen um das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter während der Jahre der globalen Finanzkrise besonders ausgeprägt. Dieses Ergebnis erklärt sich durch die Existenz sozial naher Beziehungen zur unmittelbaren Umgebung der Unternehmen, die auf Ähnlichkeit und einem Zugehörigkeitsgefühl basieren und tief verwurzelte Familienunternehmen dazu bewegen, ihre Mitarbeiter in schwierigen Zeiten als wichtige Stakeholder zu behandeln. Insgesamt betont unsere Studie die Bedeutung lokaler Wurzeln bei der Moderierung der Beziehung zwischen Familienunternehmen und Stellenabbau.
Amato et al. (Mi.) haben diese Frage untersucht.