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Die vorliegende Übersicht betrachtet die Forschung zum Hippocampus und verwandten Bereichen bei Menschen und Versuchstieren und bringt drei Hauptpunkte vor. Erstens sind viele der anatomischen Details des Hippocampus und angrenzender kortikaler Bereiche in der parahippocampalen Region bei Säugetieren konserviert. Zweitens ist die funktionale Rolle dieser Bereiche im deklarativen Gedächtnis ebenfalls artübergreifend konserviert. Drittens wird ein evolutionärer Ansatz entscheidend dafür sein, genau zu verstehen, wie die lokale Verschaltung des Hippocampus und der parahippocampalen Region das deklarative Gedächtnis unterstützt. Um die Nützlichkeit dieses Ansatzes zu verdeutlichen, wird ein schematisches Modell beschrieben, in dem separate Ströme von räumlichen und nicht-räumlichen Informationen im Hippocampus zusammenlaufen. Nach dieser Sichtweise besteht eine grundlegende Funktion des Säugetier-Hippocampus darin, eingehende Informationen über den räumlichen Kontext aus dem postrhinalen (parahippocampalen bei Primaten) Kortex und dem medialen entorhinalen Bereich mit eingehenden Informationen über nicht-räumliche Objekte aus dem perirhinalen Kortex und dem lateralen entorhinalen Bereich zu kombinieren. Die zugrundeliegenden neurobiologischen Berechnungen, die durch lokale Schaltkreise entstehen, ermöglichen das Gedächtnis für Objekte im Kontext und werden als fundamental für viele Beispiele des deklarativen Gedächtnisses vorgeschlagen, einschließlich des episodischen Gedächtnisses bei Menschen und des räumlichen Gedächtnisses bei Versuchstieren.
Manns et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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