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ZWECK: Obwohl die Richtlinien der Europäischen Urologiegesellschaft, der ersten internationalen Konsultation zu Blasentumoren, des National Comprehensive Cancer Network und der American Urological Association einen ausgezeichneten evidenzbasierten Rahmen für das Management von nicht-muskelinvasivem Blasenkrebs bieten, variieren diese Richtlinien hinsichtlich wichtiger Themen wie Risikostufen-Definitionen und Behandlungsstrategien für diese Risikokategorien. Daher haben wir auf dem bestehenden Rahmen der aktuellen Richtlinien aufgebaut und Konsens über die Definitionen von niedrigem, intermediärem und hohem Risiko für nicht-muskelinvasiven Blasenkrebs erzielt, sowie praktische Empfehlungen für die Behandlung von Patienten in jeder dieser Risikokategorien bereitgestellt. MATERIALIEN UND METHODEN: Ein internationales Expertengremium für das Management von Blasenkrebs hat die Richtlinien der Europäischen Urologiegesellschaft, der ersten internationalen Konsultation zu Blasentumoren, des National Comprehensive Cancer Network und der American Urological Association sowie die veröffentlichte englischsprachige Literatur zur Behandlung und zum Management von nicht-muskelinvasivem Blasenkrebs, die bis April 2010 verfügbar war, identifiziert und analysiert. ERGEBNISSE: Basierend auf der Überprüfung der aktuellen Richtlinien und Literatur hat die International Bladder Cancer Group praktische Empfehlungen für das Management von nicht-muskelinvasivem Blasenkrebs entwickelt. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Eine vollständige transurethrale Resektion des Blasentumors wird für alle Patienten mit nicht-muskelinvasivem Blasenkrebs empfohlen. Bei niedrigem Risiko wird eine einmalige, immediate chemotherapeutische Instillation nach transurethraler Blasentumorresektion empfohlen. Bei intermediärem oder hohem Risiko ergibt sich kein signifikanter Vorteil aus einer sofortigen, postoperativen chemotherapeutischen Instillation. Bei intermediärem Risiko wird intravesikale Bacillus Calmette-Guérin mit Erhaltungstherapie oder intravesikale Chemotherapie empfohlen. Bei hohem Risiko wird Bacillus Calmette-Guérin-Induktion plus Erhaltung empfohlen. Das angemessene Management von Rückfällen hängt vom Risikoniveau des Patienten sowie von der vorherigen Behandlung ab, während das Management von Behandlungsversagen vom Typ des Versagens sowie vom Risiko für Rückfälle und Krankheitsprogression abhängt.
Brausi et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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