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Zusammenfassung Das Montrealer Übereinkommen von 1999 zielt darauf ab, bestimmte Regeln hinsichtlich der Haftung von Luftfahrtunternehmen im internationalen Lufttransport zu vereinheitlichen. Dieser Artikel hebt die Probleme hervor, die die Ausschließung nationaler Regelungen zugunsten eines einheitlichen internationalen Rechtsregimes aus der Sicht des Verbraucherschutzes mit sich bringt. Die Regulierung des internationalen Handels birgt ein inherentes strukturelles Risiko der Voreingenommenheit zugunsten der Industrie anstelle der Verbraucherinteressen. Inspiriert von den internationalen Menschenrechten wird ein alternativer Ansatz auf der Grundlage der Subsidiarität vorgeschlagen, der es anstelle von starrer Einheitlichkeit auf internationaler Ebene erlaubt, die komplementäre Rolle der internationalen, regionalen und nationalen Ebenen beim Verbraucherschutz anzuerkennen. Die Durchführbarkeit der Annahme einer solchen Perspektive bei der Auslegung des Montrealer Übereinkommens wird ebenfalls berücksichtigt.
Nicolas Bernard (2021) hat diese Frage untersucht.