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Hintergrund: Das Wohlbefinden der Gesundheitsarbeiter (HCWs) ist entscheidend für eine sichere, hochwertige Patientenversorgung, aber Fachkräfte und Mitarbeiter an vorderster Front erleben weiterhin alarmierende Raten von Burnout. Diese Pilotstudie evaluierte ein neuartiges 6-wöchiges Programm für fernunterstütztes Wellness-Coaching, das durch tägliche digitale Nachrichten unterstützt wurde, um Burnout zu reduzieren und das Wohlbefinden von HCWs zu steigern. Methoden: Im Frühling 2023 wurden Mitarbeiter eines großen Gemeinde-Gesundheitszentrums in Kalifornien eingeladen, an dieser Ein-Gruppen-Vorher-Nachher-Studie in einer akademischen-Praxis-Partnerschaft teilzunehmen. Vierunddreißig Teilnehmerinnen, überwiegend weiblich (91 %), Latina (77 %), im Durchschnitt 36 Jahre alt (Bereich = 20–61), und alle wichtigen Berufsgruppen repräsentierend, gaben ihre informierte Zustimmung und füllten die Ausgangsbefragung aus. Von diesen absolvierten 17 sechs wöchentliche 20-minütige Coaching-Sitzungen; erhielten tägliche Nachrichten über Stressbewältigung, Selbstpflege, Wohlbefinden am Arbeitsplatz, soziale Kontakte sowie Lebensstil- und Gesundheitsverhalten und schlossen die Nachdatenerhebung ab. Die Wilcoxon gepaarte Tests bewerteten die Veränderungen von der Basislinie bis zur 2-Monats-Nachverfolgung. Ergebnisse: Der selbstberichtete Burnout sank von 59 % zu Beginn auf 35 % bei der Nachverfolgung. Arbeitserschöpfung (p < .05), Stress (p < .05) und Schlafprobleme (p < .01) reduzierten sich signifikant, während Wellnesspraktiken (p < .05), moderate körperliche Aktivität (p < .01) und gesundes tägliches Essen (p < .05) sich verbesserten. Schlussfolgerungen/Anwendungen in der Praxis: Unsere Pilotstudie legt nahe, dass ein kurzes digitales Wellness-Programm Burnout angehen und die Gesundheit sowie das Wohlbefinden von Mitarbeitern an vorderster Front und Fachleuten steigern kann. Gesundheitsunternehmen sollten diesen Typ von Programm für ihre Mitarbeiter in Betracht ziehen, insbesondere angesichts der zusätzlichen Belastung durch COVID-19 für das Gesundheitssystem.
L’Engle et al. (Do,) untersuchten diese Frage.