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EINFÜHRUNG: Studien haben gezeigt, dass Demenz unterschiedlich in Bevölkerungsgruppen verteilt ist, mit einer niedrigeren Prävalenz in Entwicklungsländern im Vergleich zu entwickelten Ländern. Ein Vergleich der Prävalenz von Demenz zwischen den Bevölkerungen kann Einblicke in die Risikofaktoren geben. In diesem Sinne wurde eine Studie geplant, um die Prävalenz von Demenz in der älteren Stammesbevölkerung zu bewerten. MATERIAL UND METHODEN: Eine umfassende, querschnittliche Umfrage in zwei Phasen aller Einwohner im Alter von 60 Jahren und älter wurde durchgeführt. Phase eins beinhaltete das Screening aller Personen im Alter von 60 Jahren und älter mithilfe eines kognitiven Screens, der speziell für die Stammesbevölkerung entwickelt wurde. Phase zwei umfasste die klinische Untersuchung von Personen, bei denen Demenz gemäß dem entwickelten kognitiven Screening-Test vermutet wurde. ERGEBNISSE: Die Ergebnisse zeigten, dass in der untersuchten Bevölkerung keine Person über 60 Jahre als Demenzfall diagnostiziert wurde. Damit weisen sie auf unbekannte Faktoren hin, die für die Prävention von Demenz verantwortlich sind. DISKUSSION: Die Unterschiede zwischen der Prävalenzrate in dieser Studie und anderen Studien in Indien scheinen eine gültige regionale Differenz zu sein. Umwelt-, phänotypische und genetische Faktoren können zu regionalen und rassischen Variationen bei Demenz beitragen. Gesellschaften, die in isolierten bergigen und stammesähnlichen Gebieten leben, scheinen weniger anfällig für Demenz zu sein, insbesondere für altersbedingte neurodegenerative und vaskuläre Demenz, die die häufigsten Ursachen für Demenz bei älteren Menschen sind. Dies könnte daran liegen, dass einige Umwelt-Risikofaktoren in diesen Umgebungen viel weniger verbreitet sind.
Raina et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.