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Die Probanden trugen Brillen mit Prismen, die das Sichtfeld lateral verschoben (nach rechts um 11,4 Grad) und hatten eine vollständige Sicht auf das Glied, das an einem geregelten (2-s-Rhythmus) sagittalen Zeigen auf ein implizites ("geradeaus vor der Nase") Ziel (Experiment 1) oder ein explizites (nach links um 11,4 Grad positioniertes) Ziel (in Experiment 2) beteiligt war. In experimentellen Bedingungen führten die Probanden während des Zielzeigens gleichzeitig eine sekundäre kognitive Aufgabe (mentale Arithmetik) aus. In Kontrollbedingungen wurde keine kognitive Belastung auferlegt. Die Nachwirkungsmessungen der Anpassung an die prismatische Verschiebung unterschieden sich nicht erheblich, wenn Problemlösung erforderlich war, jedoch wurde der terminale Fehler der Zielfehl-aufgabe zuverlässig von der kognitiven Belastung beeinflusst. Diese Ergebnisse stimmen mit der Hypothese separierbarer Mechanismen für adaptive Koordination und adaptive Ausrichtung überein. Adaptive Koordination könnte durch strategisch flexible koordinative Verbindungen zwischen sensorischen und motorischen Systemen (Auge-Kopf und Hand-Kopf) vermittelt werden, aber die räumliche Ausrichtung scheint durch adaptive Kodierer innerhalb koordinativ verbundener Teilsysteme vermittelt zu werden. Wenn die Koordinationsaufgabe überwiegend automatische Verarbeitung umfasst, kann die koordinative Verbindung unter kognitiver Belastung häufig genug sein, damit eine wesentliche Neuausrichtung erfolgt, auch wenn die Durchführung (adaptive Koordination) suboptimal sein kann.
Redding et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.