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ZIEL: Bewertung, ob die Implementierung eines Programms zur Prävention der HIV-Übertragung von der Mutter auf das Kind (PMTCT) in Côte d'Ivoire die Qualität der pränatalen und Entbindungspflegedienste verbessert hat. METHODEN: Die Qualität der pränatalen und Entbindungspflegedienste wurde in fünf städtischen Gesundheitseinrichtungen vor (2002-2003) und nach (2005) der Implementierung eines PMTCT-Programms durch Überprüfung der Einrichtungsdaten; Beobachtung von pränatalen Konsultationen (n = 606 davor; n = 591 danach) und Entbindungen (n = 229 davor; n = 231 danach) sowie Ausstiegsinterviews mit Frauen; und Interviews mit dem Personal der Gesundheitseinrichtung bewertet. ERGEBNISSE: HIV-Tests wurden zu Beginn nie angeboten und 63 % der Frauen wurden beim ersten ANC-Besuch nach der PMTCT-Implementierung getestet. Die Gesamttestquote betrug 42 %, und 83 % der getesteten HIV-positiven schwangeren Frauen erhielten Nevirapin. Darüber hinaus verbesserten sich die zwischenmenschliche Kommunikation und Vertraulichkeit in allen Gesundheitseinrichtungen erheblich. Auf der Entbindungsstation verbesserte sich die Qualität der geburtshilflichen Versorgung bei Aufnahme, Entbindung und Nachsorge insgesamt in allen Einrichtungen nach der Implementierung des Programms, obwohl einige Indikatoren schlecht blieben, wie das Ausfüllen des Partogramms direkt während der Geburt. Die Episiotomie-Rate bei erstgebärenden Frauen fiel nach der PMTCT-Implementierung von 64 % auf 25 % (P < 0,001). Die Gesamtergebnisse für die Qualität der pränatalen und Entbindungspflege verbesserten sich nach der Implementierung des Programms erheblich in allen Einrichtungen. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Einführung umfassender PMTCT-Dienste kann die Qualität der pränatalen und Entbindungspflege allgemein verbessern.
Delvaux et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.