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Klassifizieren sich Gesundheitsverhalten in der Adoleszenz als Gesundheitsstile? Sind diese Stile gesellschaftlich geprägt? Beeinflussen diese Stile die körperliche Gesundheit im Erwachsenenalter? Um diese Fragen zu beantworten, verwendeten wir Daten aus den Wellen 1 und 4 der National Longitudinal Study of Adolescent to Adult Health (n = 7.827). Unsere latente Klassenanalyse ergab vier Gesundheitsstile: (a) niedriges Risiko, (b) moderates Risiko mit Substanzgebrauch, (c) moderates Risiko mit Inaktivität und (d) hohes Risiko. Wie durch die Theorie der Gesundheitsstile vorgeschlagen, variierte die Mitgliedschaft in diesen Klassen je nach Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit und Familienstruktur. Im Einklang mit der Lebensverlaufs-Perspektive zeigten die Regressionsanalysen, dass Personen im Hochrisikostil tendenziell eine schlechtere Gesundheit in der Adoleszenz und im Erwachsenenalter aufweisen als Personen im Niedrigrisiko-Stil. Unsere Ergebnisse bestätigen, dass gesellschaftlich geprägte Stile in der Adoleszenz beobachtet werden können, und dass diese Stile potenziell wichtig sind für das Verständnis der Verteilung der körperlichen Gesundheit über den frühen Lebensverlauf.
Burdette et al. (Di.) haben diese Frage untersucht.