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Dieser Artikel untersucht die Klasse als potenzielle Quelle von Stigmatisierung für Fakultätsmitglieder aus einkommensschwachen Verhältnissen (low-SES). Basierend auf 47 Interviews mit demografisch vielfältigen Befragten an einer Vielzahl von Institutionen untersucht der Artikel die Narrative der Befragten über direkte und indirekte Stigmatisierung im Zusammenhang mit Klasse sowie die Bemühungen der Befragten, diese potenziellen Stigmas zu managen. Ich stelle fest, dass die Befragten hauptsächlich indirekte Stigmas beschreiben, bei denen Erfahrungen und Anliegen aus low-SES minimiert, überdeckt oder zugunsten einer normativen Darstellung von Mittelstandsstatus und -erfahrungen ausgeschlossen werden. Ich zeige die Wege auf, wie die Befragten emotionale Arbeit nutzen, um sowohl ihre eigenen Reaktionen als auch die erwarteten Reaktionen ihrer Kollegen zu managen, wenn sie normative Narrative von Mittelstandshomogenität in Frage stellen.
Elizabeth Lee (Fr,) hat diese Frage untersucht.