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Wie entscheiden wir, wohin wir als Nächstes schauen? Während der natürlichen, aktiven Sicht bewegen wir unsere Augen, um aufgabenrelevante Informationen aus der visuellen Szene zu sammeln. Die Informationstheorie bietet einen eleganten Rahmen, um zu untersuchen, wie Informationen von visuellen Reizen mit Vorwissen und Aufgaben zielen kombiniert werden, um eine Augenbewegung zu planen. Wir haben Augenbewegungen gemessen, während Beobachter eine Form-Lern- und -Matching-Aufgabe durchführten, für die die aufgabenrelevanten Informationen streng kontrolliert wurden. Mit Hilfe von computergestützten Modellen untersuchen wir die zugrunde liegenden Strategien, die von Beobachtern verwendet werden, wenn sie ihre nächste Augenbewegung planen. Eine Strategie besteht darin, die Augen zu Orten zu bewegen, die die Gesamtheit der Informationen über die Form maximieren, was dem Reduzieren globaler Unsicherheit entspricht. Das Verhalten der Beobachter mag dieser Strategie sehr ähnlich erscheinen, aber eine rigorose Analyse der sequenziellen Fixationsplatzierung zeigt, dass die Beobachter stattdessen eine lokale Regel verwenden könnten: nur die informativsten Orte fixieren, das heißt, die lokale Unsicherheit reduzieren.
Renninger et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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