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HINTERGRUND: Jüngste Übersichtsarbeiten haben einen Anstieg der Anzahl von Veröffentlichungen zur Ethnobiologie in Lateinamerika gezeigt. Zu den Faktoren, die diesen Anstieg beeinflusst haben, gehören die biologische und kulturelle Vielfalt dieser Länder sowie die allgemeine wissenschaftliche Situation in einigen Ländern. Diese Studie zielt darauf ab, das Panorama der ethnobiologischen Forschung in Lateinamerika zu bewerten, indem ihre Evolution, Trends und zukünftigen Perspektiven analysiert werden. METHODEN: Um diese Studie durchzuführen, haben wir in den Datenbanken Scopus (http://www.scopus.com) und Web of Science (http://www.isiknowledge.com) nach Veröffentlichungen gesucht. Die Suche erfolgte unter Verwendung von Kombinationen aus Schlüsselwörtern und dem Namen jedes lateinamerikanischen Landes. Folgende Länder wurden in diese Studie einbezogen: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Kuba, Ecuador, Guatemala, Haiti, Honduras, Mexiko, Panama, Paraguay, Peru, Venezuela und Uruguay. ERGEBNISSE UND SCHLUSSFOLGERUNGEN: Nach unseren Einschlusskriterien wurden 679 ethnobiologische Studien, die in Lateinamerika durchgeführt wurden, für den Zeitraum zwischen 1963 und 2012 gefunden. Von diesen Studien wurden 289 (41%) in Brasilien, 153 in Mexiko (22%), 61 in Peru (9%), 58 in Argentinien (8%), 45 in Bolivien (6%) und 97 (14%) in anderen lateinamerikanischen Ländern durchgeführt. Die gestiegene Anzahl von Publikationen zu diesem Wissensbereich in den letzten Jahren zeigt das bemerkenswerte Wachstum der Ethnobiologie als Wissenschaft. Die ethnobiologische Forschung könnte durch die Zunahme von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Zeitschriften zur Studienverbreitung sowie durch die Einführung von Bachelor- und Masterprogrammen zur Ausbildung von Ethnöwissenschaftern, die qualitativ hochwertige Studien produzieren werden, insbesondere in bestimmten Ländern, angeregt werden.
Albuquerque et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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