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Die Psychoneuroimmunologie (PNI) ist eine Disziplin, die sich in den letzten 40 Jahren entwickelt hat, um die Beziehung zwischen Immunität, dem endokrinen System und den zentralen und peripheren Nervensystemen zu untersuchen. Auf diese Weise wurde gefunden, dass Neurotransmitter, Hormone und Neuropeptide Immunzellen regulieren, die wiederum in der Lage sind, mit Nervengewebe durch die Sekretion einer Vielzahl von Zytokinen zu kommunizieren. Von entscheidender Bedeutung ist die Wirkung von Produkten des ZNS und der Nerven auf die Aufrechterhaltung des empfindlichen Gleichgewichts zwischen zellvermittelten (Th1) und humoralen (Th2) Immunantworten. Ein gutes Beispiel dafür, wie dieses Konzept in vivo funktioniert, wird deutlich, wenn man die Auswirkungen von Stressoren analysiert. Chronischer Stress wirkt sich signifikant auf die Funktion des Immunsystems aus und verändert die Entwicklung einer Reihe von Hautkrankheiten, da psychosoziale Interventionen sich in deren Therapie als effektiv erwiesen haben.
Tausk et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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