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In diesem Experiment wird eine problemorientierte Lernmethodik (PBL) verwendet, um Physik an Ingenieurstudierenden zu lehren. Die Effizienz von PBL wird gemessen und mit traditionellen Lehrmethoden verglichen. Unser Experiment zeigt keine wesentlichen Unterschiede im Hinblick auf Wissensaneignung, Konzeptualisierung und physikalisches Denken. Auf der anderen Seite zeigt PBL einen Einfluss auf die Wissensaneignung über Fachgrenzen hinweg. Die Implementierung von PBL mit großen Gruppen von Studierenden hat viele Herausforderungen mit sich gebracht. PBL ist eine stark destabilisierende und anspruchsvolle Methode für die Studierenden. Um sie zur Akzeptanz der Methode und des Aufwands zu bewegen, wurde die PBL-Methode mit engerer Anleitung durch Tutoren angepasst. Ein Vorbereitungsprogramm wurde ebenfalls eingerichtet. Das Experiment zeigt auch, dass die Akzeptanz und das Verständnis der Dozierenden entscheidende Erfolgsfaktoren sind. Es ist ein langer Prozess für erfahrene Dozierende, von einer lehrenden-zentrierten Lehrmethode zu einer studierenden-zentrierten Pädagogik überzugehen. Dozierende benötigen starke Unterstützung und Anleitung von PBL-Experten, aber auch von der Fakultät selbst. Komplexere Stundenpläne wurden entworfen, um große Gruppen von Studierenden mit begrenztem Personal zu verwalten. Die Einschränkung besteht darin, die gleiche Anzahl von Unterrichtsstunden wie im traditionellen Unterricht aufrechtzuerhalten. Wenn im Verlauf dieses Experiments Schwierigkeiten aufgetreten sind, wurden im Laufe der Zeit Vorteile bemerkt. Studierende entwickeln Problemlösungsmethoden sowie Kommunikations- und Organisationsfähigkeiten. Diese Vorteile wurden von Unternehmen bemerkt und die Akzeptanz der Studierenden hat sich im Laufe der Zeit verbessert.
Ageorges et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.