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ZIEL: Ziel dieser Studie war es, die Auswirkungen eines webbasierten Telemedizin-Systems zur Überwachung der Blutzuckerkontrolle bei schwangeren Frauen mit Diabetes auf Arztbesuche, metabolische Kontrolle und Schwangerschaftsergebnisse zu untersuchen. UNTERSUCHUNG UND METHODEN: Es wurde eine prospektive, multizentrische, interventionelle Studie mit zwei parallelen Gruppen im Universitätskrankenhaus Puerto Real (Cadiz, Spanien) durchgeführt. Frauen wurden zwei verschiedenen Blutzuckerüberwachungsgruppen zugewiesen: der Kontrollgruppe (CG), die nur durch Nachsorgetermine mit der Einheit für Gestationsdiabetes (GDU) betreut wurde, und der Telemedizin-Gruppe (TMG), die sowohl durch seltener stattfindende GDU-Besuche als auch durch ein webbasiertes Telemedizin-System überwacht wurde. Die Anzahl der Arztbesuche, der Grad der metabolischen Kontrolle sowie die mütterlichen und neonatalen Ergebnisse wurden bewertet. ERGEBNISSE: Einhundertvier schwangere Frauen mit Diabetes (77 mit Gestationsdiabetes, 16 mit Typ-1-Diabetes und 11 mit Typ-2-Diabetes) wurden entweder in die TMG (n=40) oder in die CG (n=64) eingeschlossen. Es gab keine signifikanten Unterschiede im durchschnittlichen Hämoglobin A1c-Spiegel während der Schwangerschaft oder nach der Entbindung, trotz einer signifikant geringeren Anzahl an Besuchen bei der GDU (3.2±2.3 vs. 5.9±2.3 Besuche; P<0.001), der Pflegekraft (1.7±1.3 vs. 3.0±1.7 Besuche; P<0.001) und des Allgemeinarztes (3.7±2.0 vs. 4.9±2.8 Besuche; P<0.034) in der TMG. Es gab keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen in Bezug auf mütterliche oder neonatale Ergebnisse. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Ein webbasiertes Telemedizin-System kann ein nützliches Werkzeug sein, das die Betreuung schwangerer Diabetikerinnen erleichtert, als Ergänzung zu herkömmlichen Besuchen in der Ambulanz.
Carral et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.