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Die Pathogenese der Parodontitis umfasst das Zusammenspiel der Mikrobiota, die im subgingivalen Plaque vorhanden sind, und der Wirtsreaktionen. Entzündungen und Zerstörungen des parodontalen Gewebes gelten als Resultat der Reaktion eines anfälligen Wirts auf einen mikrobiellen Biofilm, der gramnegative Pathogene enthält. Antimikrobielle Peptide sind wichtige Faktoren zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichts zwischen Gesundheit und Krankheit in dieser komplexen Umgebung. Dazu gehören mehrere antimikrobielle Peptide aus dem Speichel, wie β-Defensine, die im Epithel exprimiert werden, und LL-37, das sowohl im Epithel als auch in Neutrophilen exprimiert wird. Zu den gramnegativen Bakterien, die mit parodontalen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden, gehört Fusobacterium nucleatum, das eines der interessantesten ist. Diese Übersicht wird sich auf die Expression, Funktion, Regulation und funktionelle Wirksamkeit von antimikrobiellen Peptiden gegen F. nucleatum konzentrieren. Wir untersuchen, wie das Vorhandensein von F. nucleatum die Sekretion von Peptiden induziert, die Auswirkungen auf Wirtszellen haben und die Immunantwort modulieren.
Signat et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.