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Bei vielen Tieren sind die Gewinner eines Kampfes eher bereit, nachfolgende Wettkämpfe zu gewinnen, während die Verlierer dazu neigen, ihre folgenden Kämpfe zu verlieren. Solche Gewinner- und Verlierereffekte können einen großen Einfluss auf das individuelle Verhalten und die Fitness haben. Neuere Studien zeigen, dass auch bei Menschen Gewinner- und Verlierereffekte auftreten. Hier bieten wir einen narrativen Überblick über die relevanten Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Nichtmenschen und Menschen mit dem Ziel, die Ursachen und Konsequenzen der Gewinner- und Verlierereffekte bei Menschen zu bewerten. Sowohl bei Nichtmenschen als auch bei Menschen lenken die Gewinner- und Verlierereffekte wahrscheinlich das Verhalten der Individuen gemäß ihrer scheinbaren sozialen Rangordnung, wobei Gewinner durchsetzungsfähige Haltungen einnehmen und Verlierer unterwürfig werden. Physische Formidabilität ist die dominierende Dimension, die den sozialen Rang in nichtmenschlichen Arten bestimmt. Bei erwachsenen Menschen spielt physische Formidabilität eine geringere Rolle, während soziale Konventionen, physische Attraktivität, Kompetenz in komplexen Fähigkeiten und soziale Kompetenz wichtiger für den sozialen Rang sind. Neuere Daten zeigen, dass menschliche Gewinner- und Verlierereffekte das Verhalten und den sozialen Rang in nicht-aggressiven Kontexten beeinflussen können. Wir schlagen zukünftige Forschungsrichtungen vor, die uns helfen werden, besser zu verstehen, wie und warum Gewinner- und Verlierereffekte die menschliche Kognition, Stimmung und Verhalten formen.
Smith et al. (2024) haben diese Frage untersucht.
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