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Zwei Studien in verschiedenen Kulturen (Studie 1: USA, N=174, Studie 2: Trinidad, N=167) untersuchten, ob die Sinnfindung (d.h. sowohl die Suche nach Sinn als auch das Lenken von Verhalten) positiv mit dem subjektiven Wohlbefinden (SWB) in Beziehung steht, und zwar je nach Alter (jüngere, ältere Erwachsene). In beiden Studien berichteten die Teilnehmer selbst über ihr Engagement in der Sinnfindung und ihr SWB (z.B. Affekt, Zukunftsperspektive, psychisches Wohlbefinden). In Studie 1 nutzten junge Amerikaner (im Vergleich zu älteren) häufiger ihre Vergangenheit, um ihr Verhalten zu lenken, jedoch hatte dies keinen Zusammenhang mit SWB. Bei älteren Amerikanern war jedoch beide Arten der Sinnfindung positiv mit SWB assoziiert. In Studie 2 waren jüngere Trinitader erneut eher geneigt, sich mit Sinnfindung zu beschäftigen als ältere Erwachsene. Im Gegensatz zur amerikanischen Stichprobe war das Lenken von Verhalten jedoch positiv mit SWB sowohl für junge als auch für ältere Erwachsene verbunden. Die Studien zeigen, dass es davon abhängen kann, ob die Sinnfindung Vorteile für das SWB mit sich bringt, basierend auf der Art des Sinns, dem Alter und der Kultur. Es ist zu beachten, dass obwohl die Sinnfindung manchmal nicht mit SWB verbunden war, keine nachteiligen Beziehungen zur Sinnfindung festgestellt wurden. Die Diskussion konzentriert sich auf die Rolle von Moderatoren beim Verständnis, wann die Sinnfindung zu Vorteilen oder Kosten für das SWB führen sollte.
Alea et al. (Mi.) untersuchten diese Frage.
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