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Die vorliegende Studie basiert auf Interviews mit Studierenden (n=48) und Dozenten (n=27) aus verschiedenen Disziplinen an einer nordamerikanischen Forschungsuniversität und untersucht die Kommentare der Teilnehmenden zu Beispielen für unbenannte Texte einiger Studierender, die aus veröffentlichten Quellen, dem Unterricht oder nicht identifizierter vorheriger Lektüre entnommen wurden. Obwohl viele Teilnehmende zustimmten, dass Quellen für einige dieser angeeigneten Texte zitiert werden sollten, waren sie gespalten in ihrer Meinung zu anderen. Die Chi-Quadrat-Werte zu den Häufigkeiten dieser Zitierentscheidungen deuteten auf Komplexität und hohe Variabilität innerhalb der Gruppen von Teilnehmenden hin. Bei der Erklärung ihrer Urteile äußerten die Teilnehmenden verschiedene Gründe für das Zitieren im Zusammenhang mit dem Konzept des Gemeinwissens, dem Publikumseffekt und der Rolle des Gedächtnisses. Die Studie legt nahe, dass Motivationen und Überlegungen, die zu einer Zitierung oder Nichtzitierung führen könnten, nicht offensichtlich sind oder kein Konsens unter Personen besteht, die dasselbe Fachwissen, den gleichen Status oder denselben sprachlichen und kulturellen Hintergrund teilen.
Ling Shi (Die,) hat diese Frage untersucht.
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