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Forschung hat gezeigt, dass Kinder, die familiären sexuellen Missbrauch erfahren, ein Risiko für die Entwicklung psychologischer Schwierigkeiten haben, die durch emotionale und Verhaltensdysregulation gekennzeichnet sind. Überraschenderweise wurde jedoch wenig Aufmerksamkeit darauf gerichtet, Prozesse in der emotionalen Entwicklung zu identifizieren, die sich bei missbrauchten und nicht missbrauchten Kindern unterscheiden. Aus der Perspektive der entwicklungspsychopathologischen Forschung untersuchte die vorliegende Studie die Fähigkeiten zum Management von Emotionen (d.h. emotionales Verständnis, Emotionsregulation) bei 21 sexuell missbrauchten Mädchen und ihren nicht missbrauchten Altersgenossen, um zu bestimmen, wie die Erfahrung von sexuellem Missbrauch die normative emotionale Entwicklung beeinträchtigen kann. Die Ergebnisse zeigten, dass sexuell missbrauchte Mädchen im Vergleich zu ihren nicht missbrauchten Altersgenossen ein geringeres emotionales Verständnis und eine abnehmende Fähigkeit zur Regulierung ihrer Emotionen entsprechend den kulturellen Erwartungen aufweisen. Zudem erwarteten missbrauchte Mädchen weniger emotionale Unterstützung und mehr Beziehungsconflicts von den Eltern als Reaktion auf Trauermuster sowie von Eltern und Gleichaltrigen als Antwort auf Wutäußerungen. Diese Ergebnisse werden aus einem funktionalistischen Ansatz der emotionalen Entwicklung diskutiert, wobei die Bedeutung des sozialen Kontexts (z.B. missbrauchend, nicht missbrauchend) für die Entwicklung der Emotionenmanagementfähigkeiten von Kindern hervorgehoben wird.
Shipman et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.
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