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Die Erkennung von Personen mit einem hohen Risiko, eine Demenz zu entwickeln, ist ein Hauptziel der epidemiologischen Forschung. Unter den potenziellen Prädiktoren könnten geringfügige kognitive Beeinträchtigungen, die durch psychometrische Methoden festgestellt werden, wichtige Vorzeichen sein. Insgesamt 2.726 nicht demenzkranke ältere Personen im Alter von 65 Jahren und älter, die zufällig aus der Allgemeinbevölkerung von Gironde (Südwestfrankreich) ausgewählt wurden, wurden über einen Zeitraum von 3 Jahren beobachtet. In dieser Zeit entwickelten 84 eine inzidente Demenz, die bei 59 als Alzheimer-Krankheit (AD) diagnostiziert wurde. Die Beziehungen zwischen der kognitiven Leistung (Mini-Mental-Status-Test, Benton-Test zur visuellen Merkfähigkeit und Isaacs Set-Test), die beim Baseline-Screening der Kohorte gemessen wurde, und dem Risiko der Demenz oder AD wurden mit einem diskreten Cox-proportionalen Hazardmodell untersucht. Nach Anpassung an Alter und Bildungsniveau blieben die drei Testergebnisse stark mit dem Risiko für Demenz oder AD verbunden. Psychometrische Leistungen können verwendet werden, um Personen mit Risiko für die Entwicklung von Demenz oder AD zu screenen und eine pharmakologische Intervention in einem frühen Stadium zu ermöglichen.
Dartigues et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.