Key points are not available for this paper at this time.
Viele der drängenden politischen Herausforderungen, mit denen die Länder und Völker der Welt konfrontiert sind – Klimawandel, Pandemien, Nahrungs- und Wasserknappheit, Terrorismus, finanzielle Zusammenbrüche – sind internationaler Natur und Herkunft, global in ihrem Umfang und ihren Auswirkungen und erfordern koordinierte multilaterale Maßnahmen, die von den großen Mächten geleitet werden. Die Verantwortung für die politische Entscheidungsfindung und die Autorität zur Mobilisierung der erforderlichen Zwangsressourcen zur Bekämpfung der Bedrohungen liegen jedoch nach wie vor in den Händen souveräner Staaten. In Abwesenheit einer Weltregierung kommt Ordnung, Stabilität und Vorhersehbarkeit in internationalen Transaktionen aus der globalen Governance, die als ein Flickenteppich von Autoritätsstrukturen funktioniert, welche allgemein akzeptierte Normen zur Regulierung des Verhaltens erzeugen und Schichten von Mechanismen zur Bestrafung von Nichteinhaltung bereithalten. Die Architektur der globalen Governance besteht aus internationalen und regionalen zwischenstaatlichen Organisationen; einer 'weichen' Schicht informeller allgemein tätiger Staatenbündnisse – wie der alten G7, der neuen G20 und den BRICS (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) Gruppen; sowie transnationalen zivilgesellschaftlichen und Marktakteuren, deren Anzahl, Rolle und Einfluss explosionsartig zugenommen haben.
Langmore et al. (2016) haben diese Frage untersucht.