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Die neuropsychologische Literatur zu 3-D-Rauminteraktionen wird mithilfe eines Modells von 4 wesentlichen Verhaltensbereichen integriert: (a) peripersonal (visuomotorische Operationen im nahen Körperraum), (b) fokal extrapersonal (visuelle Suche und Objekterkennung), (c) aktion extrapersonal (Orientierung in topografisch definiertem Raum) und (d) ambient extrapersonal (Orientierung im erdfest definierten Raum). Jeder Bereich ist mit einem spezifischen kortikalen Netzwerk assoziiert: dorsolaterales peripersonales, überwiegend ventrolaterales fokal-extrapersonales, überwiegend ventromediales aktion-extrapersonales und überwiegend dorsomediales ambient-extrapersonales Systeme. Interaktionen im 3-D-Raum werden auch neurochemisch reguliert, wobei dopaminerge und cholinerge Erregung mit extrapersonaler Aktivierung assoziiert ist und noradrenerge und serotonerge Erregung mit peripersonaler Aktivierung assoziiert ist. Dieses Modell kann helfen, die 3-D-Ungleichgewichte bei prominenten neuropsychologischen Störungen zu erklären.
Fred H. Previc (Thu,) studierte diese Frage.