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Dieses Papier reflektiert, wie Relevanz als curricularer Grundsatz sowohl von Schülern als auch von Lehrern in Curriculum-Dokumenten und in der Curriculum-Theorie herangezogen wurde, um seine unterschiedlich konzipierten Parameter und Bedingungen zu erkunden. Durch die Fragen ‚relevant für wen?‘, ‚relevant für was?‘, ‚relevant wie?‘ und ‚relevant wann?‘ wird Relevanz sowohl als curriculare Tugend als auch als curriculare Einschränkung offenbart. Es stützt sich auf ein empirisches Projekt, das im berufsvorbereitenden Curriculum durchgeführt wurde, das in Australiens kürzlich erweiterten Pflichtschulangebot für Schülerinnen und Schüler in nicht-akademischen Laufbahnen angeboten wird. Datenausschnitte bieten Einblicke in zwei Umgebungen, um die unterschiedlichen Arten zu exemplifizieren, wie Relevanz interpretiert, gedehnt oder angefochten werden kann. Mit Hilfe von Bernsteins Unterscheidung zwischen vertikalen und horizontalen Diskursen und Wissensstrukturen identifiziert die Analyse, was gewonnen und was verloren geht, wenn Relevanz, unterschiedlich definiert, als Prinzip für die curriculumale Auswahl dient.
Catherine Doherty (Di.) hat diese Frage untersucht.
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