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Dieses Papier behandelt das Problem der Interpretation von Sicherheit und Zuverlässigkeit so, dass sie in dasselbe Rahmenwerk integriert werden können. Dies erfordert ein modifiziertes Verständnis einiger traditioneller Konzepte. Daher wird ein systembezogenes Konzeptmodell vorgeschlagen, in dem die verschiedenen Aspekte von Sicherheit und Zuverlässigkeit analysiert und in ein neues "Input-Output"-bezogenes Systemmodell umgruppiert werden. Die Eingangsmerkmale dieses neuen Modells werden präventiv interpretiert, während die Ausgangsmerkmale in Verhaltensbegriffen in Bezug auf den Benutzer des Systems interpretiert werden. Einer der Vorteile des Modells ist, dass es eine Grundlage für zusammengesetzte Maßnahmen zur Sicherheit und Zuverlässigkeit bilden kann. So ist es möglich, präventive und verhaltensbezogene Maßnahmen zu definieren. Die verhaltensbezogenen Maßnahmen sind solche, die sich auf das Verhalten des Systems beziehen oder, informell ausgedrückt, sich auf das "Output" des Systems beziehen. Verhaltensmaßnahmen befassen sich mit Systemausfällen, z.B. der Wahrscheinlichkeit und dem Ausmaß solcher Ausfälle. Bekannte Zuverlässigkeitsmethoden, wie die Markov-Modellierung, können verwendet werden, um verhaltensbezogene Sicherheitsmaßnahmen abzuleiten. Eine präventive Maßnahme hingegen würde die Fähigkeit des Systems beschreiben, nachteilige Einflüsse aus der Umgebung zu vermeiden, insbesondere Einflüsse, die aus Sicherheitsverletzungen in das System resultieren.
Erland Jonsson (Thu,) hat diese Frage untersucht.