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In China haben Hochschulen (HEIs) eine Governance-Struktur, in der der Universitätspräsident und der Parteisekretär Schlüsselrollen einnehmen. Ihre rechtlichen Rollen als institutionelle Führungskräfte sind jedoch in den bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen vage festgelegt. Basierend auf einem vierdimensionalen theoretischen Modell klärt dieses Papier (i) die Führungsrollen in der dualen Governance-Struktur, (ii) untersucht, wie die Führungskräfte der HEIs (d.h. Präsidenten und Parteisekretäre) ihre Führung wahrnehmen, und (iii) wendet die einzigartigen chinesischen Praktiken als wertvolle Testumgebung für kritische Überlegungen an, wie die bestehenden theoretischen Modelle der Führung in chinesischen Kontexten relevant sind. Durch tiefgehende Interviews mit sechs Führungskräften aus sechs chinesischen öffentlichen HEIs zeigen unsere Ergebnisse, dass chinesische HEI-Führungskräfte in ihren Führungspraktiken mehr strukturelle als symbolische Dimensionen anwenden. Während Studien zur institutionellen Führung, die außerhalb Chinas durchgeführt wurden, dazu neigen, die symbolischen Dimensionen von Führungspraktiken hervorzuheben, legt unsere Studie nahe, dass hochrangige chinesische HEI-Führungskräfte die Rolle von Universitätsmanagern und nicht von institutionellen Führungskräften übernehmen könnten. Wir bieten einige Überlegungen zur Relevanz bestehender theoretischer Modelle der Führung und schlagen Richtungen für eine weitere theoretische Vertiefung vor. Zusätzliche Informationen: Die Online-Version enthält zusätzliches Material verfügbar unter 10.1007/s10734-023-01031-x.
Ruan et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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