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HINTERGRUND: Die Messung der sozialen Anpassung (einschließlich Bindungsstil und aktuelle soziale Anpassung) bei Depressionen im späten Lebensalter kann die Planung sekundärer Prävention, Rehabilitation und Behandlung unterstützen. Ein unsicherer Bindungsstil ist ein Risikofaktor für die Entwicklung neuer Depressionen, und soziale Anpassung kann nach dem Nachlassen der Symptome ein Problem darstellen. Wenige Studien haben den Bindungsstil und die soziale Anpassung bei spät einsetzender Depression untersucht. DESIGN: Probanden im Alter von 50 Jahren und älter mit früh einsetzender (n = 35), spät einsetzender DSM-IV-unipolarer Depression (n = 38) und nie-depressiven Freiwilligen (n = 47) wurden mit einem weit verbreiteten Maß für den Bindungsstil (der Experiences in Close Relationship Scale) bewertet. Die soziale Anpassung wurde mit der Social Adjustment Scale gemessen. ERGEBNISSE: Sowohl Patienten mit früh einsetzender als auch mit spät einsetzender Depression zeigten einen größeren unsicheren Bindungsstil und eine schlechtere soziale Anpassung im Vergleich zu nie-depressiven Freiwilligen. Es wurde kein Unterschied zwischen Patienten mit früh einsetzender und spät einsetzender Depression hinsichtlich des Bindungsstils oder der sozialen Anpassung gefunden. Es gab keine signifikanten Unterschiede zwischen Depressionen im späten Lebensalter in Remission oder aktuell hinsichtlich Bindung oder sozialer Anpassung. SCHLUSSFOLGERUNG: Ein unsicherer Bindungsstil kann ein Risikofaktor für Depressionen im späten Lebensalter unabhängig vom Alter des ersten Auftretens sein. Soziale Fehlanpassung kann bei Personen mit Depressionen im späten Lebensalter in Remission bestehen bleiben.
Paradiso et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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