Key points are not available for this paper at this time.
In Software-Defined Networking (SDN) ist die Steuerungsebene physisch von der Weiterleitungsebene getrennt. Steuerungssoftware programmiert die Weiterleitungsebene (z. B. Switches und Router) mithilfe einer offenen Schnittstelle, wie OpenFlow. Dieses Papier zielt darauf ab, zwei Begrenzungen in aktuellen Switch-Chips und dem OpenFlow-Protokoll zu überwinden: i) Aktuelle Hardware-Switches sind ziemlich starr und erlauben die ``Match-Action''-Verarbeitung nur auf einer festen Menge von Feldern, und ii) die OpenFlow-Spezifikation definiert nur ein begrenztes Repertoire von Paketverarbeitungsaktionen. Wir schlagen das RMT (reconfigurable match tables)-Modell vor, eine neue RISC-inspirierte pipelined Architektur für Switch-Chips, und identifizieren die wesentliche minimale Menge von Aktionsprimitive, um zu spezifizieren, wie Header in der Hardware verarbeitet werden. RMT erlaubt es, die Weiterleitungsebene vor Ort zu ändern, ohne die Hardware zu modifizieren. Wie in OpenFlow kann der Programmierer mehrere Match-Tabellen beliebiger Breite und Tiefe spezifizieren, die nur durch ein Gesamtressourcenlimit eingeschränkt sind, wobei jede Tabelle für das Matching auf beliebigen Feldern konfigurierbar ist. RMT erlaubt es jedoch dem Programmierer, alle Header-Felder umfassender zu modifizieren als in OpenFlow. Unser Papier beschreibt das Design eines 64-Port-10-Gb/s-Switch-Chips, der das RMT-Modell implementiert. Unser konkretes Design zeigt entgegen den Bedenken innerhalb der Gemeinschaft, dass flexible OpenFlow-Hardware-Switch-Implementierungen nahezu ohne zusätzliche Kosten oder Energie realisierbar sind.
Bosshart et al. (2013) haben diese Frage untersucht.