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Die Epidemiologie von durch Vektoren übertragenen Krankheitserregern wird maßgeblich durch das Wirtwahlverhalten ihrer Vektoren bestimmt. Hier untersuchen wir, ob eine Plasmodium-Infektion den Wirt für wirtssuchende Mücken attraktiver macht. Zu diesem Zweck arbeiten wir an einem neuartigen experimentellen System: dem avianen Malariaparasiten Plasmodium relictum und seinem natürlichen Vektor, der Mücke Culex pipiens. Wir bieten uninfizierten Mücken die Wahl zwischen einem uninfizierten Vogel und einem Vogel, der entweder an einer akuten oder einer chronischen Plasmodium-Infektion leidet. Die Wahl der Mücken wird durch Mikrosatelliten-Typisierung des aufgenommenen Blutes bewertet. Wir zeigen, dass chronisch infizierte Vögel signifikant mehr Vektoren anziehen als entweder uninfizierte oder akut infizierte Vögel. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass Malariaparasiten das Verhalten uninfizierter Vektoren manipulieren, um ihre Übertragung zu erhöhen. Wir diskutieren die zugrunde liegenden Mechanismen, die diese Verhaltensmanipulation antreiben, sowie die umfassenderen Auswirkungen dieser Effekte auf die Epidemiologie von Malaria.
Cornet et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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