Key points are not available for this paper at this time.
ZIEL: Schwere Adipositas ist die einzige Adipositasklassifikation, deren Prävalenz bei Kindern und Jugendlichen zunimmt. Es werden dringend Behandlungsoptionen benötigt, die signifikante und nachhaltige Gewichtsreduktion sowie die Lösung von Begleiterkrankungen ermöglichen. METHODEN: Ziel dieser Überprüfung ist es, einen kurzen Überblick über die aktuellen Behandlungsoptionen für pädiatrische schwere Adipositas zu geben und Vorschläge für zukünftige Chancen zur Beschleunigung der Entwicklung und Bewertung innovativer Behandlungsstrategien zu unterbreiten. ERGEBNISSE: Derzeit gibt es drei Behandlungsoptionen für junge Menschen mit schwerer Adipositas: Therapie zur Lebensstiländerung, Pharmakotherapie und bariatrische Chirurgie. Die Therapie zur Lebensstiländerung kann nützlich sein, um viele Risikofaktoren für chronische Krankheiten und Begleiterkrankungen zu verbessern, erreicht jedoch oft keine klinisch signifikante und nachhaltige Gewichtsreduktion. Die Pharmakotherapie zeigt Potenzial als effektive ergänzende Behandlung, befindet sich jedoch noch in den frühesten Entwicklungsphasen in der pädiatrischen Bevölkerung. Die bariatrische Chirurgie bietet eine signifikante Gewichtsreduktion und Verbesserungen bei Risikofaktoren/Begleiterkrankungen, ist jedoch mit höheren Risiken und einer geringeren Akzeptanz im Vergleich zur Therapie zur Lebensstiländerung und Pharmakotherapie verbunden. Neue Bereiche, die es wert sind, verfolgt zu werden, umfassen kombinierte Pharmakotherapie, Gerätetherapie, Identifizierung von Prädiktoren der Reaktion, die auf eine präzise Behandlung abzielen, und Interventionen im postbariatrischen chirurgischen Umfeld zur Verbesserung der langfristigen Ergebnisse. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Behandlung von pädiatrischer schwerer Adipositas effektiv und sicher zu gestalten, ist äußerst herausfordernd. Es wurden einige Fortschritte erzielt, jedoch sind in Zukunft erheblich mehr Anstrengungen und Innovationen erforderlich, um dieses ernsthafte und anhaltende medizinische und gesundheitspolitische Problem zu bekämpfen.
Ryder et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.