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Diese Studie hatte das Ziel, Korrelate ungesunder Gewichtskontrollverhalten bei Jugendlichen zu identifizieren, um die Entwicklung von Programmen zur primären Prävention von Essstörungen zu leiten. Ein Modell, das ungesundes Gewichtskontrollverhalten erklärt, wurde bei 4.746 Jugendlichen mit struktureller Gleichungsmodellierung getestet. Die Modelle passten gut zu den Daten und erklärten 76% der Varianz ungesunder Gewichtskontrollverhalten bei Mädchen und 63% bei Jungen. Körpergewichtssorgen waren ein starker Korrelat ungesunder Gewichtskontrollverhalten sowohl bei Mädchen als auch bei Jungen. Die Modelle betonten auch die Bedeutung gewichtsbezogener sozialer Normen innerhalb des nahen Umfelds der Jugendlichen. Die Ergebnisse deuten auf die Wichtigkeit hin, Körpergewichtssorgen in Präventionsprogrammen zu adressieren und Interventionen über den Klassenraum hinaus auszuweiten, um Veränderungen in gewichtsbezogenen Normen unter Gleichaltrigen und Familienmitgliedern sicherzustellen.
Neumark‐Sztainer et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.