Key points are not available for this paper at this time.
Diese Studie untersuchte den einzigartigen Beitrag der Lese- und Schreiblehrumgebung zu Hause (HLE), der Lese- und Schreiblehrumgebung im Klassenzimmer (CLE) sowie der Erwartungen von Eltern und Lehrern zur Entwicklung des niederländischen (L1) und englischen (L2) Wortschatzes bei Kindern in der niederländisch-englischen bilingualen Grundbildung. Die Kinder (n 106) wurden im Kindergarten (m Alter 5-10) und in der ersten Klasse (m Alter 6-10) in beiden Sprachen im Wortschatz getestet. Ihre Eltern (n 106) und Lehrer (n 16) füllten Fragebögen zu HLE und CLE aus und teilten ihre Erwartungen an die zukünftigen Leistungen der Kinder in L1 und L2 durch einen zweiten Fragebogen mit. Die Ergebnisse zeigten, dass die HLE in L2 mit dem L2-Wortschatz korrelierte und die Anzahl der L1-Bücher zu Hause mit dem L1-Wortschatz korrelierte. Die Entwicklung des L1-Wortschatzes wurde durch die Erwartungen der Lehrer vorhergesagt, jedoch nicht durch die Erwartungen der Eltern, HLE oder CLE. Die Entwicklung des L2-Wortschatzes wurde durch die Erwartungen der Eltern vorhergesagt, jedoch nicht durch die Erwartungen der Lehrer, das L1-Wortschatzniveau im Kindergarten, HLE oder CLE. Diese Ergebnisse heben die Bedeutung der Erwartungen der Eltern und Lehrer für die frühe bilinguale Wortschatzentwicklung hervor. Sie deuten auf eine einzigartige, aber auch kombinierte Rolle von zwei Systemen hin, in denen Kinder eine Zweitsprache lernen und entwickeln: das Zuhause und das Klassenzimmer.
Kwakkel et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: