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Eine Gruppe von Manuskripten in dieser Ausgabe des Journals hebt die fehlende Selektivität von 49 Antikörpern gegen 19 Subtypen von alpha(1)- und beta-Adrenozeptoren, muskarinischen, dopaminergen und galaninen Rezeptoren sowie vanilloiden (TRPV1) Rezeptoren hervor. Insgesamt zeigen diese Daten, dass die fehlende Selektivität eher die Regel als die Ausnahme für Antikörper gegen G-Protein-gekoppelte und möglicherweise auch andere Rezeptoren zu sein scheint. Daher ist die zuvor häufig angewandte Validierung solcher Antikörper durch das Verschwinden der Färbung in Gegenwart des Blockierungspetids, d.h. des Antigens, gegen das der Antikörper gerichtet war, allein unzureichend, um die Spezifität zu demonstrieren. Wir schlagen vor, dass Rezeptorantikörper durch mindestens eine der folgenden Techniken validiert werden sollten: a) Verschwinden der Färbung in Knockout-Tieren des Zielrezeptors, b) Reduktion der Färbung nach Knockdown-Ansätzen wie siRNA-Behandlung, c) Selektivität der Färbung in Immunoblots oder Immunzytochemie für den Zielrezeptor im Vergleich zu verwandten Subtypen, wenn sie in derselben Zelllinie exprimiert werden, und/oder d) Antikörper, die gegen mehrere verschiedene Epitopen eines Rezeptors gerichtet sind und sehr ähnliche Färbemuster erzeugen. Weitere zu berücksichtigende Aspekte, um zuverlässige Ergebnisse basierend auf Rezeptorantikörpern in Anwendungen wie Immunhistochemie oder Immunoblotting zu erhalten, werden ebenfalls diskutiert.
Michel et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.