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Die Entwicklung effektiver Evakuierungs- und Rückkehrpläne erfordert das Verständnis der räumlichen und zeitlichen Dimensionen der Risikowahrnehmung, die Evakuierte während eines Katastrophenereignisses erfahren. Anhand von Daten, die aus der Flut von Cedar Rapids, Iowa, im Jahr 2008 gesammelt wurden, untersucht dieser Artikel, wie Risikowahrnehmung und Standort das Verhalten von Evakuierten während des Evakuierungs- und Rückkehrprozesses beeinflussen. Es werden drei Themen diskutiert: (1) die räumlichen und zeitlichen Merkmale der Risikowahrnehmung während des Evakuierungs- und Rückkehrprozesses, (2) die Beziehung zwischen Risikowahrnehmung und der Einhaltung von Rückkehrbefehlen durch Haushalte und (3) die Rolle sozialer Einflüsse auf den Zeitpunkt der Rückkehr von Haushalten. Die Ergebnisse zeigen, dass geografischer Standort und räumliche Variation des Risikos die Risikowahrnehmung von Haushalten und die Einhaltung von Rückkehrplänen beeinflussten. Darüber hinaus wirkten sich soziodemografische Merkmale auf den Zeitpunkt und die Merkmale der Rückkehrgruppen aus. Die Ergebnisse dieser Studie erweitern das Wissen über das Verhalten von Evakuierten während einer Katastrophe und können Strategien informieren, die von Notfallmanagern während des Evakuierungs- und Rückkehrprozesses verwendet werden.
Siebeneck et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.