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UNBEZEICHNET: HINTERGRUND UND ZIEL. Frühere Studien haben gezeigt, dass die Injektion des Metalloproteinase Kollagenase direkt in den Nucleus caudatus von Ratten eine intrazerebrale Blutung verursacht. Ziel der vorliegenden Studie ist es, funktionale Defizite im Zusammenhang mit einer kollagenaseinduzierten hämorrhagischen Läsion des Striatums zu bestimmen. METHODEN: Zwölf erwachsene Ratten erhielten eine 2-mikroL-Infusion von bakterieller Kollagenase (0,5 U in Kochsalzlösung) in das rechte Striatum. Die Rotationsreaktion auf die Apomorphin (1 mg/kg SC) Verabreichung wurde dann 1, 4, 7, 21, 35 und 70 Tage nach der Operation untersucht. Neben den Studien zur Rotationsasymmetrie wurde die Initiierung von Gehbewegungen in jeder Vordergliedmaße 8 Wochen nach den Kollagenase-Injektionen bestimmt. Bei der Bewertung der Rotationsasymmetrie und der Gehfähigkeit erhielten zusätzlich sechs Kontrolltiere einseitige Injektionen von nur Kochsalzlösung. Nach den Verhaltenstests wurden die Gehirne zur neuropathologischen Auswertung bearbeitet. ERGEBNISSE: Eine netto ipsilaterale Rotation wurde in allen Zeiträumen nach der Blutung festgestellt. Die durchschnittlichen Rotationsasymmetrien an diesen Tagen betrugen 14,57 +/- 2,9, 20,33 +/- 2,7, 19,99 +/- 4,4, 18,95 +/- 4,9, 17,03 +/- 4,9 und 14,4 +/- 4,7 (Daten ausgedrückt als durchschnittliche Uhrzeigerdrehungen pro 5 Minuten +/- SEM). Die durchschnittliche Anzahl der Schritte, die von der ipsilateralen und kontralateralen Vordergliedmaße zur Läsion eingeleitet wurden, betrugen 28,3 +/- 2,1 Schritte pro Minute und 13,6 +/- 1,5 Schritte pro Minute. Dieser Unterschied zwischen der linken und der rechten Vordergliedmaße war stabil und reproduzierbar über 3 aufeinanderfolgende Tage. Histologische Studien zeigten eine langanhaltende Hämatomhöhle, umgeben von dichter reaktiver Gliosis im Striatum. SCHLUSSFOLGERUNG: Wir schließen daraus, dass kollagenaseinduzierte intrastriatale Blutung langfristige motorische Defizite zur Folge hat und daher ein nützliches Modell für die Entwicklung und Bewertung therapeutischer Ansätze zur Wiederherstellung der neurologischen Funktion nach intrazerebraler Blutung ist.
Chesney et al. (Mittwoch,) untersuchten diese Frage.
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