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Absolute Tonhöhe wird allgemein als bemerkenswerte Fähigkeit angesehen, deren Besitzer musikalische Tonhöhenmerkmale (Tonklassen) einzelner in Isolation präsentierter Töne ziemlich genau identifizieren können. Die Identifikation von Tonhöhen aus dem Kontext ist jedoch irrelevant und sogar bedeutungslos für die Musik. Es ist unklar, wie Zuhörer mit absoluter Tonhöhe musikalische Tonhöheninformationen in sinnvolleren musikalischen Situationen verarbeiten. Das vorliegende Experiment wurde durchgeführt, um zu untersuchen, wie Zuhörer mit absoluter Tonhöhe in einer relativen Tonhöhenaufgabe abschneiden. Die Zuhörer versuchten, melodische Intervalle verschiedener Größen (260–540 Cents) zu identifizieren, die in drei verschiedenen tonalen Kontexten präsentiert wurden, die durch eine vorausgehende tonale Kadenz festgelegt wurden. Zuhörer ohne absolute Tonhöhe zeigten, wie erwartet vom Prinzip der Transponierbarkeit musikalischer Tonbeziehungen, in den drei tonalen Kontexten eine gleiche Genauigkeit und Geschwindigkeit bei der Durchführung der Aufgabe. Im Gegensatz dazu zeigten einige Zuhörer mit absoluter Tonhöhe einen markanten Rückgang der Genauigkeit und längere Reaktionszeiten in den Kontexten F#-Dur und verstimmtes E-Dur im Vergleich zum C-Dur Kontext. Dieses Ergebnis legt nahe, dass einige Zuhörer mit absoluter Tonhöhe relativ schlecht darin sind, Tonbeziehungen in tonalen Kontexten zu identifizieren, und manchmal dazu tendieren, an der absoluten Tonhöhe festzuhalten, selbst in einer Aufgabe, die relative Tonhöhe benötigt, was zu einer schlechten Leistung beim Wahrnehmen musikalischer Tonbeziehungen führt.
Ken-ichi Miyazaki (Freitag) hat diese Frage untersucht.
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