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ZUSAMMENFASSUNG Obwohl häufig nicht als ländliches Problem wahrgenommen, hat die Prävalenz des Humanen Immundefizienzvirus/Erworbenen Immunschwächesyndroms (HIV/AIDS) in ländlichen Gebieten zugenommen. Seit dem Auftreten der AIDS-Epidemie in den Vereinigten Staaten sind Forscher und Klinikern besorgt über Verhaltensweisen, die Jugendliche einem Risiko für die Ansteckung mit HIV aussetzen, und haben versucht, effektive Interventionsprogramme zu entwickeln. Bis heute waren die meisten dieser Programme auf städtische oder vorstädtische Gebiete ausgerichtet. Die Bewertung der Anwendbarkeit aktueller Risikominderungsinterventionen für Jugendliche in neuen Settings ist entscheidend für den erfolgreichen Einsatz von Interventionsprogrammen in größerem Maßstab. Frühere ländliche Forschungen haben Faktoren identifiziert, die darauf hindeuten, dass Programme, die ursprünglich für städtische Gebiete entwickelt wurden, angepasst werden müssen, um in ländlichen Settings anwendbar zu sein. Im Rahmen unserer Bemühungen, ein städtisches HIV-Präventionsprogramm für Jugendliche mit dem Titel "Focus on Kids" auf ein einkommensschwaches ländliches Setting anzupassen, haben wir das Zusammenspiel ländlicher Faktoren innerhalb der risikobehafteten und schützenden Verhaltensweisen von Jugendlichen sowie der Präventionsprogramme aus der Sicht der Gemeinde Bewohner untersucht. Qualitative Forschungsmethoden wurden angewendet, einschließlich ethnografischer Ansätze, die zuvor im städtischen Umfeld zur Gestaltung des ursprünglichen Programms "Focus on Kids" eingesetzt wurden. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie identifizierten mehrere Faktoren, die die Anpassung städtischer Risikominderungsinterventionen für Jugendliche in einkommensschwachen ländlichen Gebieten beeinflussen könnten. Die vorliegenden Ergebnisse legen nahe, dass ein armes, ländliches Setting kontextuelle Unterschiede bietet, die das Engagement von Jugendlichen in ungeschützten sexuellen Verhaltensweisen und anderen Risikoverhalten beeinflussen können.
D’Alessandri et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.