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Ein variabler skeletto-hämatopoetischer Phänotyp wurde bei Kollagen X Null-Mäusen beobachtet, der die Defekte in transgenen (Tg) Mäusen mit dominanten Interferenzen durch Kollagen X Mutationen widerspiegelte (Jacenko, O., P. LuValle und B.R. Olsen. 1993. Nature. 365:56-61). Genauer gesagt wurden perinatale Letalität bei etwa 10,8 % der Nullmutanten in der dritten Woche nach der Geburt und in einer weiteren Untergruppe bis zur 12. Woche festgestellt. Bei perinatal letalen Mutanten waren die Wachstumsplatten komprimiert, das Trabekel-Knochenvolumen reduziert, und Hämatopoetische Aplasie sowie erythrozytengefüllte vaskuläre Sinusoiden waren im Knochenmark offensichtlich. Lymphatische Organe, reduziert auf etwa 80 % der Kontrollwerte, wiesen eine veränderte Architektur und einen veränderten Lymphozytengehalt auf. In Thymussen war eine Ungleichheit von kortikalen CD3(+)/CD4(+)/CD8(+) Lymphozyten festzustellen, die mit der Unfähigkeit des Knochenmarks übereinstimmte, reifende T-Zellen zu ersetzen. In Milzen wies eine unveränderte T-Zell-Verteilung eine diffuse Färbung für IgD(+)/B220(+) B-Zellen auf, deren Abnahme in schlecht organisierten lymphatischen Knoten auffällig war. Unordentliche Anordnungen von milzlichen Makrophagen, die periarteriolen lymphatischen Schichten umgeben, und eine Reduktion der roten Pulpa ergänzten den Tg perinatalen letalen Phänotyp weiter. Zudem wurden subtile Kompressionen der Wachstumsplatten und hämatopoetische Veränderungen bei allen Nullmäusen beobachtet. Daten von Tg- und Nullmäusen weisen auf die Störung der Funktion von Kollagen X bei den beobachteten skeletto-hämatopoetischen Defekten hin und deuten darauf hin, dass hypertropher Knorpel und enchondrale Skelettogenese zum Knochenmark-Mikroumfeld beitragen können, das für die Differenzierung von Blutkörperchen erforderlich ist.
Gress et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.