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Dieser Artikel berichtet über Forschungsergebnisse zu einem der wichtigsten Bereiche der Führungstheorie und -praxis, der Bildungsänderung und deren Auswirkungen auf Lehrer. Basierend auf individuellen Interviews mit 50 unterschiedlichen Lehrern in 15 kanadischen Grund- und Sekundarschulen sowie ergänzenden Fokusgruppen analysiert der Artikel die emotionalen Reaktionen der Lehrer auf Bildungsänderungen. Die Studie zeigt, dass Lehrer im Allgemeinen überwiegend positive emotionale Erfahrungen mit selbst initiierten Veränderungen und überwiegend negative Erfahrungen mit vorgeschriebenen Veränderungen berichten. Fast die Hälfte der genannten Beispiele für selbst initiierte Veränderungen hat tatsächlich eine gesetzliche, vorgeschriebene Herkunft. Für das Erleben und das Management von Veränderungen ist daher weniger entscheidend, ob die Veränderung extern oder intern in ihrer Quelle ist, sondern ob sie inklusiv oder exklusiv in ihrem Design und ihrer Durchführung ist. Die Implikationen dieser Analyse werden für die Bildungsführung auf Schul- und Systemeebene abgeleitet.
Andy Hargreaves (Sun,) untersuchte diese Frage.