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Zusammenfassung Transplantationstress ist: (1) ein vorübergehender Zustand der Belastung durch Verletzungen, Erschöpfung und Beeinträchtigung der Funktionen; (2) ein Genesungsprozess; und (3) eine Anpassungsphase an eine neue Umgebung. Ein gewisser Transplantationstress ist unvermeidlich, selbst bei gutem Pflanzenmaterial in einer günstigen Umgebung. Der Grad und die Dauer des Stresses hängen von den Interaktionen zwischen dem Leistungspotenzial der Setzlinge und der Standortumgebung ab. Die Wiederherstellung des Wurzel-zu-Boden-Kontakts ist wichtig für die Wiederaufnahme einer angemessenen Wasser- und Nährstoffaufnahme. Das Wurzelwachstum ist empfindlich gegenüber Bodentemperatur und Pflanzenfeuchtigkeitsstress. Wenn die Reservekohlenhydrate aufgebraucht sind, bevor sie durch Photosynthese wieder aufgefüllt werden, können die Setzlinge absterben. Die Handhabung vor der Pflanzung und Dürrewinkel nach der Pflanzung verschärfen den Transplantationstress. Stress kann minimiert werden, indem Pflanzenmaterial mit hoher Stressresistenz gepflanzt, das Leistungspotenzial der Setzlinge erhalten, ein günstiges Pflanzumfeld vorbereitet und die Setzlinge ordnungsgemäß gepflanzt werden. North. J. Appl. For. 6:99-107, September 1989
W. J. Rietveld (Fri,) hat diese Frage untersucht.