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Ziel der vorliegenden Studie war es, die Distanz- und Geschwindigkeitskurven für Höhe, Körpermasse und Somatotyp zwischen aktiven (n = 33) und sedentären (n = 15) Jungen zu vergleichen, die jährlich zwischen 12 und 15 Jahren untersucht wurden. Die Rohmessungen wurden skaliert und gemäß der maximalen Wachstumsrate in der Körpergröße (PHV) ausgerichtet. Die sedentären Jungen waren bis einschließlich PHV größer, aktive Jungen waren nach PHV größer (P > 0,05). Die sedentäre Gruppe hatte eine PHV von 8,5 +/- 1,2 cm Jahr-1 und die aktive Gruppe eine von 9,5 +/- 1,5 cm Jahr-1 (P > 0,05). Die aktiven Jungen waren vor PHV leichter, danach schwerer. Die maximalen Körpermassegeschwindigkeiten (PBMV) waren bei den aktiven Kindern (9,1 +/- 2,7 kg Jahr-1) im Vergleich zu den sedentären Kindern (8,0 +/- 2,6 kg Jahr-1) größer (P > 0,05). Bei PBMV waren die aktiven Jungen 14,3 +/- 0,8 Jahre und die sedentären Jungen 14,5 +/- 0,7 Jahre alt (P > 0,05). Der repräsentative Somatotyp für die sedentäre Gruppe war ein mesomorpher Ektomorph. Für die aktive Gruppe waren ektomorphe Mesomorphe und mesomorphe Ektomorphe am ausgeprägtesten. Die sedentären Kinder (Gesamtmittelwert 2,4-3,4-4,7) zeigten eine Zunahme an Endomorphie und eine Abnahme an Mesomorphie und Ektomorphie. Im Gegensatz dazu wiesen die aktiven Kinder (Gesamtmittelwert 2,3-3,9-4,0) eine reduzierte Endomorphie auf, während Mesomorphie und Ektomorphie relativ gleichmäßig blieben. Die Geschwindigkeiten zeigten, dass Mesomorphie die stabilste Komponente in beiden Gruppen war (-3,0 bis +0,1 Einheiten Jahr-1). Endomorphie und Ektomorphie schwankten in größerem Maß, erreichten jedoch nie ganz eine Geschwindigkeit von einem halben Einheit pro Jahr. Ganze Somatotypanalysen identifizierten signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen bei PHV (P < 0,05), individuelle Komponentenanalysen bei PHV und +1 Jahr PHV (P < 0,05).
W. Bell (Do,) hat diese Frage untersucht.