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Zusammenfassung Nach einer langen Phase relativer Vernachlässigung rückt das psychische Wohlbefinden und die psychische Gesundheit von Forschenden und Mitarbeitenden in der Wissenschaft zunehmend ins Rampenlicht. Die wachsende Evidenz deutet darauf hin, dass eine hohe Anzahl von Doktorand*innen unter erhöhten Stress- und Frustrationslevels arbeitet, was sich erheblich auf ihre persönliche Gesundheit und Forschungsleistung sowie auf ihre zukünftige Karriereentwicklung auswirkt. In diesem Papier diskutieren wir daher zunächst, wie eine dystopische und eine utopische Lernreise von Nachwuchsforschenden aus der Perspektive des Wohlbefindens aussehen könnten. Anschließend heben wir auf der Grundlage umfassender Dialoge mit mehr als 250 Forschenden und Fachleuten, die im Bereich der psychischen Gesundheit von Forschenden tätig sind, eine Reihe von zentralen Schwerpunkten hervor, die sowohl Nachwuchsforschende als auch ihre Betreuer*innen und Institutionen bei der Planung und Durchführung von auf psychische Gesundheit ausgerichteten Bildungsaktivitäten für Doktorand*innen berücksichtigen sollten.
Kismihók et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.