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Trotz der Fortschritte der modernen Medizin gehören onkologische Erkrankungen weiterhin zu den häufigsten Todesursachen bei erwachsenen Bevölkerungen in den entwickelten Ländern. Die aktuellen therapeutischen Ansätze sind unvollkommen, und die hohe Sterblichkeit onkologischer Patienten während der Behandlung, das Fehlen personalisierter Strategien und schwere Nebenwirkungen, die aus der Behandlung resultieren, zwingen dazu, neue Ansätze zur Therapie maligner Tumoren zu suchen. In den letzten zehn Jahren hat die Krebsimmuntherapie, ein Ansatz, der auf der Aktivierung der antitumoralen Immunantwort des Wirts basiert, aktiv an Bedeutung gewonnen. Die Krebsimmuntherapie ist der vielversprechendste Trend in der zeitgenössischen grundlegenden und praktischen Onkologie, und die Wiederherstellung des pathologisch veränderten Tumormikroenvironment ist eine ihrer zentralen Aufgaben, insbesondere die Umprogrammierung von Tumormakrophagen vom immunosuppressiven M2-Phänotyp in den proinflammatorischen M1-Phänotyp ist entscheidend, um eine antitumorale Reaktion auszulösen. Diese Übersicht beschreibt das aktuelle Wissen über die Klassifikation von Makrophagen, die Mechanismen ihrer Polarisation, ihre Rolle bei der Bildung des Tumormikroenvironment sowie Strategien zur Änderung der funktionellen Aktivität von M2-Makrophagen, sowie Probleme der gezielten Abgabe immunstimulatorischer Signale an Tumormakrophagen unter Verwendung von Nanopartikeln.
Kapitanova et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.