Key points are not available for this paper at this time.
Die Evolution der Resistenz gegen Insektizide und Akarizide bei arthropodalen Schädlingen kann aus zwei gegensätzlichen Perspektiven betrachtet und untersucht werden. Auf einer fundamentalen Ebene bietet Resistenz ein nahezu ideales Modell der Anpassung, um schweren Umweltstress zu überstehen. Arbeiten zu den genetischen (127, 128), biochemischen (30, 82) und neuerdings auch den molekularen Grundlagen von Resistenzmechanismen (32) haben Licht auf die Natur dieser Anpassung in mehreren Insektenarten geworfen, was in einigen Fällen zu diagnostischen Tests für spezifische Gene oder Genprodukte (3, 22, 45) geführt hat. Ebenso haben Populationsgenetiker Gelegenheiten genutzt, um die Selektion von Resistenz in Labor- und Feldexperimenten zu analysieren (94, 95) und mit theoretischen Modellen vorherzusagen, wie schnell Resistenzgene unter verschiedenen Pestizidbelastungen wahrscheinlich evolvieren (l lS, 120). Im Gegensatz zu den meisten evolutionären Phänomenen ist Resistenz jedoch auch von großer praktischer und wirtschaftlicher Bedeutung. Resistenzarten haben nicht nur erheblich zugenommen (56), sondern die Schwere und das Ausmaß einiger Resistenzprobleme sind alarmierend gestiegen. Zum Beispiel ist in einigen Populationen des Diamantmotts, Plutella xylostella (6), und des Colorado-Kartoffelkäfers, Leptinotarsa decemlineata (50), die Resistenz gegen praktisch alle verfügbaren Insektizide vorhanden.
Denholm et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: