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Die Kapselkontraktur war konstant die am häufigsten beobachtete Komplikation der submuskulären und subglandulären Brustaugmentation. Die Ätiologie dieser Komplikation ist noch unbekannt, obwohl Silikonblutung, Hämatom, Infektion, Fremdkörper und chirurgisches Trauma impliciert wurden. In dieser prospektiven, doppelblinden Studie wurden 61 Frauen, die sich einer submuskulären Brustaugmentation unterzogen, zwischen texturierten und glattwandigen Silikongelimplantaten randomisiert. Eine etwaige Kapselkontraktur wurde von einem unabhängigen plastischen Chirurgen sowie von den Patientinnen selbst bewertet. Die objektive Bewertung erfolgte durch Applanationstonometrie. Es wurde festgestellt, dass je nach Ärzten, Patienten und verwendetem objektivem Verfahren 3 bis 9 Prozent Grad III und IV Kapselbildung nach submuskulärer Augmentation mit texturierten Implantaten und 10 bis 20 Prozent mit glattwandigen Implantaten nach 1 Jahr auftraten. Die Unterschiede waren sowohl anhand der Patientenbewertung als auch der Applanationstonometrie signifikant, jedoch nicht laut den Bewertungen der Ärzte. Es gab keine Korrelation zwischen Kapselkontraktur und dem Alter der Patientin, der Dauer der Operation oder dem Grad des Blutverlustes. Es gab einen kleinen, aber nicht schlüssigen Unterschied in der Rate der Kapselkontraktur, der die Platzierung von texturierten gegenüber glatten Implantaten in der submuskulären Tasche begünstigte.
Asplund et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.