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Die Verwendung moderner Laborinstrumente mit hoher Testzuverlässigkeit und angemessenen Qualitätskontrollmaßnahmen wird zu sehr wenigen analytischen Fehlern bei Hämostasentests führen. Dennoch werden häufig falsche oder unangemessene Testergebnisse gemeldet, oft aufgrund von Ereignissen, die außerhalb der Kontrolle der die Tests durchführenden Labore liegen. Dies ist hauptsächlich auf präanalytische Ereignisse zurückzuführen, die mit der Probenentnahme und -verarbeitung verbunden sind, sowie auf postanalytische Ereignisse, die mit der Berichterstattung und Interpretation von Testergebnissen zusammenhängen. Diese Übersicht konzentriert sich auf die präanalytische Phase, hebt beitragende Elemente hervor und gibt Vorschläge, wie Probleme minimiert oder verhindert werden können, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass die gemeldeten Testergebnisse tatsächlich den wahren klinischen Status des Patienten widerspiegeln und nicht den einer unangemessenen Probe. Diese Übersicht sollte sowohl für das Laborpersonal als auch für Klinikern von Wert sein, da ein Verständnis dieser Probleme das optimale klinische Management der Patienten ermöglicht.
Favaloro et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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