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ZIEL: Zu untersuchen, ob die Anzahl der Blutdruckmessungen pro Stunde und/oder verschiedene Möglichkeiten zur Definition von Tag und Nacht einen Einfluss auf das Ergebnis der ambulanten Blutdrucküberwachung haben. DESIGN UND METHODEN: Die Studie verwendete Blutdruckdaten von 40 normotensiven Probanden (20 Männer) und 40 (20 Männer) behandelten hypertonen Patienten, die zweimal eine 24-Stunden nicht-invasive ambulante Blutdrucküberwachung durchgeführt hatten (an einem Arbeitstag und an einem arbeitsfreien Tag), wobei drei Aufzeichnungen pro Stunde gemacht wurden. Die Berechnungen basierten auf allen Aufzeichnungen und mit einer oder zwei zufällig entfernten Aufzeichnungen pro Stunde. Die Definition von Nacht war die eigene Vorstellung des Probanden (vom Zu-Bett-Gehen bis zum Aufstehen) und eine willkürliche Bezeichnung von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr. ERGEBNISSE: Der durchschnittliche Blutdruck (systolisch/diastolisch und Standardabweichung) über 24 Stunden zeigte keinen signifikanten Unterschied zwischen Berechnungen, die auf drei, zwei oder einer Blutdruckmessung pro Stunde bei entweder Hypertonikern oder Normotonikern basierten, noch gab es signifikante Unterschiede, als die gleiche Art der Berechnung für Tag und Nacht entweder auf der eigenen Aussage des Probanden oder auf willkürlichen Trennlinien basierte. Die zwischen den Patienten liegende Standardabweichung nahm marginal zu, je weniger Messungen durchgeführt wurden. Individuelle Vergleiche ergaben einen Unterschied über 24 Stunden von 8,4/6,7 mm Hg zwischen drei und einer Messung pro Stunde bei einem hypertonen Patienten an einem arbeitsfreien Tag. Alle anderen hatten geringere und sehr kleine Unterschiede. SCHLUSSFOLGERUNG: Eine Analyse unserer Daten ergab keine wesentlichen Unterschiede im durchschnittlichen Blutdruck, wenn eine, zwei oder drei Aufzeichnungen pro Stunde verwendet wurden. Willkürliche Trennlinien für Tag und Nacht oder gemäß der eigenen Aussage des Einzelnen hatten keinen wesentlichen Effekt auf das Ergebnis. Dies muss als Vorteil betrachtet werden, wenn Daten aus verschiedenen Studien verglichen oder zusammengefasst werden. Es könnte jedoch ratsam sein, Aufzeichnungen nicht weniger als alle 30 Minuten durchzuführen, wenn individuelle Patienten evaluiert werden.
Enström et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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