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Dieser Artikel fordert Politikwissenschaftler auf, Videospiele ernsthaft zu betrachten. Beginnend mit einer Demonstration ihrer wachsenden Bedeutung beschreibt der Artikel die bestehende, spielbezogene Literatur, die ihr persuasive Potenzial zeigt. Die Bedeutung von Spielen für die politische Wissenschaft wird durch eine eingehende Diskussion des Zusammenhangs zwischen Videospielen und der Militarisierung von Politik und Gesellschaft illustriert: Die Erkundung der Rolle des Militär—Unterhaltungs-Komplexes, die insbesondere durch die Militarisierung der Inhalte von Spielen spürbar ist, legt nahe, dass dieser Komplex die Militarisierung der Gesellschaft beeinflusst. Schließlich untersucht der Artikel einige der Wege, auf denen eine solche Militarisierung durch den Einsatz von Spielen für politischen Aktivismus in Frage gestellt wird, die sich auf Proteste innerhalb von Spielräumen und die Entwicklung von 'kritischen' Spielen konzentriert. Während der Artikel insgesamt schlussfolgert, dass die Kräfte, die den Militär—Unterhaltungs-Komplex legitimieren, wesentlich größer sind als jene, die ihn in Frage stellen, und dass das Potenzial von Spielen für Aktivismus gegenwärtig relativ begrenzt ist, bedeutet dies nicht, dass sie nicht einer wissenschaftlichen Untersuchung wert sind. Spiele bieten erhebliches Potenzial sowohl für das Lernen (da sie wichtige Möglichkeiten bieten, echte soziale Kritik in die Spieler einzubetten) als auch als potenzielle Quellen für politischen Aktivismus, dessen Bedeutung in Zukunft voraussichtlich zunehmen wird.
Nick Robinson (Do,) untersuchte diese Frage.