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ZUSAMMENFASSUNG Forschung zu politischem Konflikt kann enorm von Feldforschung profitieren. Der Prozess der Institutional Review Board (IRB) ist jedoch aufwendig und abschreckend, was diese Art der Forschung eher entmutigt als fördert. Bestehende Richtlinien sind oft unsensibel gegenüber den vielen Unsicherheiten, die mit der Feldforschung im Ausland, insbesondere in Konfliktgebieten, verbunden sind. In diesem Artikel werden drei Gründe dafür identifiziert. Erstens sind die bundesstaatlichen Vorschriften zum Schutz menschlicher Versuchspersonen in der Sozialforschung am besten für die biomedizinische Wissenschaft geeignet. Zweitens besteht eine große Lücke zwischen "verfahrensorientierter Ethik" und "Ethik in der Praxis". Drittens fehlt es an Kommunikation oder Dialog zwischen Forschern und IRBs. Nachdem diese Gründe erörtert wurden, biete ich folgende Vorschläge an: die Kluft zwischen Forschern und der IRB zu überbrücken; Verzögerungen im Genehmigungs- und Überarbeitungsprozess der IRB zu reduzieren; Zusammenarbeit und Dialog unter Forschern zu fördern; und eine proaktive Haltung akademischer Verbände zu vertreten.
Srobana Bhattacharya (Mittwoch) hat diese Frage untersucht.