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HINTERGRUND: Eine neue aktuarische Methode zur Bewertung des Gewalt Risikos – der Iterative Klassifikationsbaum (ICT) – ist verfügbar. Sie hat einen hohen Grad an Genauigkeit, kann jedoch zeit- und ressourcenintensiv in der Anwendung sein. ZIELE: Die klinische Nützlichkeit der ICT-Methode zu erhöhen, indem die Risikofaktoren, die zur Erstellung des aktuarischen Werkzeugs verwendet werden, auf die beschränkt werden, die in Krankenhausakten allgemein verfügbar sind oder routinemäßig in der klinischen Praxis bewertet werden können. METHODEN: Insgesamt wurden 939 männliche und weibliche Zivilpsychiatriepatienten im Alter von 18 bis 40 Jahren hinsichtlich 106 Risikofaktoren im Krankenhaus bewertet und während der ersten 20 Wochen nach der Entlassung auf Gewalt gegenüber anderen überwacht. ERGEBNISSE: Der ICT klassifizierte 72,6 % der Stichprobe entweder als niedriges Risiko (weniger als die Hälfte der Basisrate von Gewalt in der Stichprobe) oder als hohes Risiko (mehr als das doppelte der Basisrate von Gewalt in der Stichprobe). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Eine klinisch nützliche aktuarische Methode existiert zur Unterstützung bei der Bewertung des Gewalt Risikos.
Monahan et al. (Sa,) untersuchten diese Frage.